Die Rhythmik versteht sich als
kulturelle Basispädagogik
und dient der ganzheitlich künstlerischen
Erziehung. Sie arbeitet mit verschiedenen musisch-künstlerischen Bereichen wie
Musik, Tanz, Theater, Lyrik/ Sprache bildende Kunst und dem Transfer der
unterschiedlichen Elemente. Elementares Wissen und Ausdrucksmittel in den
Bereichen
Musik, Bewegung und Gestaltung
sind die Säulen der rhythmischen
Didaktik.
Die Rhythmik möchte den Menschen ganzheitlich ansprechen, das Lernen und
Erleben findet
kognitiv, affektiv und sozial
statt. Die Vermittlung findet
prozessorientiert statt. Die rhythmische Methodik ermöglicht individuelle Förderung
Einzelner und das selbständige Einbringen eigener Kompetenzen und Interessen.
Rhythmik schafft Raum, sich auszuprobieren und eigene Fähigkeiten zu entdecken.
Die Bestärkung der eigenen Handlung fördert das Selbstwertgefühl und führt so zu
einem positiven Selbstbild. Die eigene
Phantasie, Kreativität und Wahrnehmung,
immer auch in Bezug auf die Gruppe, spielen dabei eine große Rolle.
Das Erleben der Gemeinschaft und das Respektieren von Ich, Du und Wir schult
insbesondere die Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.
Die didaktischen und methodischen Ziele der Rhythmik unterstützen die
zwischenmenschliche Kommunikationsfähigkeit und verhindern u.a. dadurch das
Erhalten/ Aufrechthalten im Alltag widerfahrener Stressoren.
All das wirkt sich positiv
sowohl auf die
Persönlichkeitsentwicklung
des Menschen aus, als auch auf dessen
Gesunderhaltung
. Die Offenheit und Flexibilität der rhythmischen Methode ermöglicht
das Arbeiten in unterschiedlichsten Feldern mit unterschiedlichsten Zielgruppen.