Methodik der Rhythmik
Ansprache aller Sinne
Die Rhythmik versucht durch Ansprache aller Sinnen zu vermitteln. Das schärft nicht nur die Wahrnehmungsfähigkeit, sondern bietet auch eine Vielfalt an Vermittlungsmöglichkeiten, die jedem die Chance geben, den für ihn besten Lernkanal nutzen zu können und gleichzeitig, durch den Transfer in andere Bereiche, sich neue Lernformen erschließen zu können. Kategorisierung Generell arbeitet die Rhythmik mit der Kategorisierung Raum, Zeit, Kraft und Form. In der Bewegung, in der Musik und auch in allen anderen Künsten kann man diese Kategorisierung konkretisieren. Hier ein gegenüberstellendes Beispiel:
Spiele und Interaktion Ein wichtiger Teil ist die Sozialerziehung. Die Bedeutung von ICH, DU und WIR wird auf unterschiedliche Weisen bewusst gemacht. Die Rhythmik fördert die Persönlichkeitsbildung und Stärkung des Selbstbewusstseins. Ebenso schult sie die nonverbale Kommunikation, vermittelt soziale Aspekte durch Rollenspiele und kommunikative Spiele. Das Sozialverhalten wird in Spiel, Kreativität und durch Interaktionstraining geschult. Das Erleben von Gruppendynamik ist als Lernfaktor keinesfalls zu unterschätzen. Miteinbeziehung verschiedener Medien Der Transfer verschiedener Bereiche mit unterschiedlichen Medien dient zum einen der Vielfalt und der Beleuchtung aus verschiedensten Blickwinkeln, zum anderen fördert er das zusammenhängende Denken. Wechselnde Unterrichtsdynamik Die wechselnde Unterrichtsdynamik passt sich dem natürlichen Bedürfnis nach unterschiedlichen Phasen an, holt die Menschen ab, fängt sie auf, sammelt sie wieder und fordert sie heraus, lässt sie sich austoben, ausruhen, denken, spielen, phantasieren und kombinieren. |